Mit offenen Fragen und der Bereitschaft zuzuhören, beginnt oft ein Gespräch und das findet gerne bei einem Kaffee statt. Und so erlebten es auch die Teilnehmer*innen des Exposure- und Dialogprogramms (EDP), das vom 19.-26. Oktober 2026 in Sarajevo, Foča und Mostar stattfand.
Teilnehmer*innen aus Politik, Friedensarbeit und Zivilgesellschaft
Beruflich kamen die EDP-Interessierten unter anderem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Beirat der Bundesregierung Zivile Krisenprävention und Friedensförderung sowie dem Konsortium Ziviler Friedensdienst.
Im Mittelpunkt des gemeinsamen Interesses stand die Frage: Was bedeutet Dialog in einem Land, das von unterschiedlichen Erinnerungen, Identitäten, Religionen und politischen Narrativen geprägt ist?
Einblicke in Religion, Wissenschaft und Politik
Von Sarajevo führte das Programm nach Foča in der Republika Srpska und weiter in die Herzegowina nach Mostar. Um möglichst ganzheitliche Einblicke zu gewinnen, kam die Gruppe mit Gesprächspartner*innen aus Religionsgemeinschaften, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Bei diesen Begegnungen interessierte besonders wie unterschiedliche Sichtweisen nebeneinander bestehen können, wie Gespräche darüber möglich werden und zu gegenseitigem Verständnis beitragen können.
